Phishing erkennen: Ein Leitfaden für Mitarbeitende
Phishing-Nachrichten werden immer überzeugender. Mit diesen Merkmalen und Verhaltensregeln entlarven Sie Betrugsversuche – und wissen, was im Zweifel zu tun ist.
Phishing ist nach wie vor einer der häufigsten Wege, über die Angreifer in Unternehmen gelangen. Die Nachrichten sind heute oft fehlerfrei formuliert, persönlich adressiert und kaum von echten E-Mails zu unterscheiden. Umso wichtiger ist es, typische Warnsignale zu kennen.
Die wichtigsten Warnsignale
Zeitdruck und Drohungen
„Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt“, „Die Zahlung muss heute noch raus“ – Druck soll Sie davon abhalten, in Ruhe nachzudenken.
Ungewöhnliche Bitten
Eine Geschäftsführerin, die per E-Mail um den Kauf von Gutscheinen bittet, oder ein Lieferant, der plötzlich eine neue Bankverbindung mitteilt: Solche Anfragen sollten immer misstrauisch machen.
Abweichende Absender und Links
Prüfen Sie die tatsächliche Absenderadresse, nicht nur den angezeigten Namen. Fahren Sie mit der Maus über Links, ohne zu klicken, und achten Sie auf die tatsächliche Zieladresse.
Wichtig ist eine Kultur, in der niemand kritisiert wird, weil er auf einen Link geklickt hat. Kritisch wird es nur, wenn ein Vorfall aus Scham nicht gemeldet wird.
Was tun im Zweifel?
- Nicht auf Links klicken und keine Anhänge öffnen
- Den Absender über einen bekannten Weg kontaktieren – nicht über die Daten aus der E-Mail
- Zahlungsänderungen immer telefonisch bestätigen lassen
- Verdächtige Nachrichten an die IT melden
Und wenn es doch passiert ist?
Haben Sie auf einen verdächtigen Link geklickt oder Zugangsdaten eingegeben, melden Sie dies sofort der IT. Je schneller reagiert wird, desto geringer ist der Schaden. Ändern Sie das betroffene Kennwort und trennen Sie den Rechner im Zweifel vom Netz.
Fazit
Technische Filter fangen viel ab, aber nicht alles. Aufmerksame Mitarbeitende sind eine der wichtigsten Schutzschichten im Unternehmen. Gern unterstützen wir Sie mit praxisnahen Awareness-Schulungen.


